Von Alaska nach Kanada

Alaska/USA, Kanada

Hallo zusammen,

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Julian und Nico haben Kanada fest im Griff.

schon wieder sind 2 aufregende Wochen vergangen in welchen einiges passiert ist. Bei Rekordtemperaturen verlassen wir, ausgestattet mit Proviant für 10 Tage, Fairbanks/Alaska in Richtung kanadische Grenze. Leider lodern, durch die hohen Temperaturen mit über 40 Grad, einige Buschfeuer. Da wir eingekreist sind von gleich mehreren Feuern und der Wind ständig dreht, müssen wir uns auf die Auskünfte der Bevölkerung verlassen und radeln weiter, durch den dichten Rauch sind die Sichtverhältnisse eher beschränkt und es fährt eine gewisser Nervenkitzel mit. Nach 2 Regennächten sind die Feuer schneller unter Kontrolle als erwarten und wir fahren beruhigter durch eine unvergessliche Natur.

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Sandro’s Süßigkeiten locken den Grizzly aus dem Wald.

Immer häufiger bekommen wir Besuch von Wildtieren, egal ob Grizzly, Schwarzbären, Elche, Stinktiere, Weißkopfseeadler, Kojoten etc. inzwischen waren wir allen recht nah. In Kanada sind wir Ende Juni angekommen und haben gestern Whitehorse erreicht, wo wir die 4000 Kilometer Marke knackten. Kanada macht uns das campen im „Busch“ ähnlich einfach wie Alaska, es findet sich immer ein geeigneter Bade- und Zeltplatz und das Wetter spielt uns regelmässig in die Karten, so hatten wir bislang nur Nachts einige kleinere Wolkenbrüche. 28 Tage sind wir nun bereits in Alaska/Kanada unterwegs bei 28 Übernachtungen fanden wir

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Wildzelten am Pickhandle Lake.

19 x einen Platz in der Natur, 6 x gönnten wir uns einen Campingplatz und 3 x wurden wir eingeladen in einer Scheune zu übernachten, so kann es gerne weitergehen. Egal wo wir auftauchen interessieren sich Menschen für unsere Tour, bieten uns Lebensmittel an, lassen uns übernachten und helfen uns weiter, in dieser Hinsicht scheint unsere Tour unter einem sehr gutem Stern zu stehen, tolle Begegnungen haben wir bereits machen dürfen und freuen uns auf die kommenden.

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Das Trio am Kluane Lake/Kanada.

In Whitehorse füllen wir unsere Vorräte auf, waschen Wäsche, erledigen kleinere Wartungsarbeiten und relaxen für 2 Tage. Die nächsten Wochen werden wohl etwas hügeliger und die Möglichkeiten unsere Lebensmittel aufzufüllen sind eher rar, es geht knapp 3000 Kilometer quer durch den Wald. Gerade die grossen Entfernungen und die endlosen Wälder, die riesigen Seen und die strömenden Flüsse geben uns den Eindruck das hier alles einfach unendlich ist. Jeder Tag ist etwas Besonderes und hält Überraschungen bereit, wir lassen uns auf einer tollen Welle treiben und freuen uns auf unsere täglichen großen und kleinen Abenteuer.

Die letzten beiden Wochen radelte Philipp weiter mit uns mit, eventuell wird das Trio

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Unser Camp und Philipp am Kluane Lake, welcher herrlich erfrischend war.

noch für einige Kilometer ein Quattro bleiben.

Bislang liegen wir extrem gut in unserem grobem Zeitplan und sollten in circa 6 Wochen sollten wir in Washington sein und somit wieder auf amerikanischem Boden.

Weiterhin vielen Dank für die zahlreichen Nachrichten auf unserer Homepage und bei Facebook, leider ist es uns nicht möglich alle zu beantworten, da die Möglichkeiten online zu gehen aus geografischen Gründen eher beschränkt sind. Dennoch freuen wir uns über jede Nachricht, jeden Kommentar und all die „Likes“. Danke!

Schöne Grüße aus Kanada,

Julian, Nico und Sandro.

Weitere Bilder findest Du hier.

Alaska 37°Celsius

Alaska/USA
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Trio for Rio in Alaska – Mark holt uns ab.

Alaska, wir sind mit einer holprigen Landung in Nordamerika angekommen, doch nicht wie die Landung erahnen lässt verlief unsere bisherige Reise durch Alaska durchaus positiv.

Über ‚Gummi‘, den wir in Island kennengelernt haben, trafen wir seinen Verwandten ‚Mark‘ in Anchorge.

Er hieß uns Willkommen mit einen großen ‚Trio for Rio Schild‘ und fuhr uns mit seinen riesigen Truck auf einer kleinen Sightseeing Tour durch die Stadt zu seiner Lagerhalle, in der wir die folgenden drei Nächte verbrachten. Er und seine Familie zeigten uns einige tolle Restaurants, Bars und weitere tolle Orte.

Gestärkt von klassischen American Breakfast, Burgern, Bier und Hot Dogs fuhren wir schon in unseren ersten Tagen in Alaska mit einen Fischerboot zum Lachfischen.

Nach drei super Tagen in Anchorage verließen wir bei strahlendem Sonnenschein die Stadt  zuerst auf dem Alaskan Highway 1, dann auf dem Highway 3 in Richtung Fairbanks.

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Old Trappers Cabin im Denali Nationalpark.

Es dauerte nicht lange bis der rege Stadtverkehr sich in einzelne Fahrzeuge aufteilte, so hatten wir den Highway meist für uns und konnten dadurch besser die atemberaubende Landschaft mit vielen Seen, Flüssen und endlosen Wäldern genießen.

Bei Rekordtemperaturen von teilweise 37° Celsius nutzen wir jede Möglichkeit unsere Wasservorräte aufzufüllen und jeden Creek um sich abzukühlen.

Mit einem Waldbrand im Rücken fuhren wir über Wasilla und einer ‚English Tea Pause’  am See in Willow direkt auf den Mt. Kinley, der höchste Bergs Nordamerikas, nach Talkeetna zu.

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Sandro beim Rafting in Talkeetna.

Nach einem zu erst enttäuschenden Eindruck des sehr touristischen Dorfes entwickelte sich der Abend am Fuße des Mt. Kinley zu einem unvergesslichen Abends.

Wir fuhren mit James, ein Boots-Tourguide der am Abend nicht genug von seinem Job hatte und seinen Freunden in einem Schlauchboot den Fluss entlang.

An Biberbauten, durch Stromschnellen und weiteren Biberdämmen fuhren wir mit einer lustigen Gruppe ca. 2 Stunden den Fluss runter bis zurück an unseren Zeltplatz.

Im beeindruckenden Danali Nationalpark, trafen wir Philipp, einen deutschen Radler DSCF2393der auch in Richtung Südamerika unterwegs ist, so fuhren wir zu viert weiter den Alaskan Hwy. 3 über Healy, Nenana bis nach Fairbanks.

Neben einer atemberaubender Tier- und Pflanzenwelt, beeindruckt uns die unglaublich Gastfreundschaft der Amerikaner.

Unsere 55 tägige Zeit, mit über 3000 gefahrenen Kilometern, der Vorbereitung und Anreise zu legendären längsten Straße der Welt, die Panamericana ist somit abgeschlossen und die Reise kann nun richtig beginnen. Die nächsten Wochen fahren wir auf dem Alaskan Highway 1 in Richtung Süden, wo wir bald Kanada erreichen sollten.

Für weitere Alaska Bilder bitte in der Galerie nachschauen.