Spanien II – Camino del Norte – Frankreich (2)

Frankreich
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Kathedrale von Santiago de Compostela.

Bevor wir Santiago de Compostela verlassen schauen wir uns noch in Ruhe die berühmte Kathedrale der historischen Stadt an. Die Kathedrale steht über einer Grabstätte, die dem Apostel Jakobus zugeschrieben wird und ist Ziel der diversen Jakobswege quer durch Europa. Das schwenken des gigantischen Weihrauchkessels ist Tradition und ein Erlebnis welches wir live miterleben dürfen.

Über den „Camino Portugues“ radelten wir in die Stadt, über den „Camino del Norte“, auch der Küstenweg genannt, verlassen wir Santiago de Compostela und seine historischen kleinen Gassen um uns auf unseren Weg in Richtung Frankreich zu machen. Der Camino del Norte gilt quasi als der Ur-Jakobsweg, erst später wurde der „Camino Frances“, weltweit auch als „der Jakobsweg“ bekannt, zum Hauptstrom der Pilger.  Die 2 wichtigsten Pilgerziele waren, damals wie heute, Rom und Santiago als Ausstrahlungsort des christlichen Glaubens und Sinnbild für den Widerstand der christlichen Welt in Europa bzw. in Spanien.

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Die Nordküste Spaniens.

Die Landschaft ist eine Augenweide, so anstrengend die vielen Hügel und Berge auch sind, die Wälder, Täler, Flüsse und Bäche entschädigen für jede Anstrengung. Vor uns offenbart sich, an unserm Reisetag Nr. 500, eine umwerfende Natur mit tausenden Farbfacetten bei herrlichem Sonnenschein. Erst als Nicos Schaltzug reisst sind wir zurück in der Realität und müssen wieder einmal, wir stehen mitten im Niemandsland, improvisieren. Letztendlich muss Nico einen kompletten Tag mit einen Gabelschlüssel seine Gänge wechseln, erst am nächsten Tag kommen wir an Ersatzteile und basteln einen neuen Schaltzug ans Rad.

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Gegen die Pfeilrichtung! Unser Ziel ist Deutschland.

Die Leute auf dem Camino kommen aus den unterschiedlichsten Ecken dieser Welt. Irgendetwas scheint alle Pilger, Radler oder Wanderer anzutreiben, viele bunte Gespräche am Strassenrand, in den Herbergen und beim abendlichen Wein und Essen geben uns Einblicke warum Menschen sich Abenteuer bzw. psychische und physische Herausforderungen suchen. Fazit: Es gibt keinen Einheitsgrund, hier einen gemeinsamen Nenner zu finden ist unmöglich. Nur ein Ziel haben die Menschen auf dem Jakobsweg gemeinsam, Santiago!!! Unser Ziel geht allerdings in die andere Richtung und heisse „Heimat“!

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Berg rauf – Berg runter. Das Panorama entschädigt!

Die N634 führt uns jetzt direkt am Meer entlang, auch an der Küste ist es ein einziges Auf und Ab, es  ist oft eine zähe Angelegenheit und die Beine schmerzen am Abend gehörig. Wieviele Täler wir alleine in Spanien umständlich durchqueren mussten wissen wir nicht mehr, es dürften aber für unser restliches Leben genügend gewesen sein. Hügel und Berge egal in welchem Land, egal auf welchem Kontinent werden wohl ein dicker roter Faden am Ende dieser Reise sein. Die 300.000 Höhenmeter sollten inzwischen nur noch Formsache sein und bis zum eintreffen in Deutschland gemeistert sein. Unsere Reise ist definitiv nichts für Flachland-Liebhaber, sollte es doch einmal flach sein, macht sich der Gegenwind einen Spass daraus uns zu ärgern. Gott sei Dank schleppen wir unser Hängematten mit, genügend Bäume für eine entspannte Siesta stehen jedenfalls immer parat. Die unzähligen kleinen Dörfer mit ihren zahlreichen Einkehrmöglichkeiten thronen bezaubernd auf den Klippen, unten lädt der Atlantik zum baden ein. Wäre der Ozean nicht treu an unserer Seite könnte man meinen in der Schweiz zu sein. Die Kuhweiden, die historischen Gebäude, leckeres rustikales Essen und die massiven Berge im Hintergrund runden dieses Bild standesgemäss ab.

Unsere Zeltplätze sind meist abseits der Dörfer, ein geeigneter Badefluss findet sich immer, so schlummern wir seelenruhig bis uns die Morgensonne weckt. Nur die Kühe auf den nahen Weiden wundern sich über ihre neuen Nachbarn und bimmeln mit ihren Glocken um die Wette. Am Morgen liegt oft noch Nebel und Taureif über der verschlafenen Natur, daher hat die erste Radelstunde am Tag oft was märchenhaftes.

In den letzten Wochen waren wir, verhältnismässig, oft online um Emails zu schreiben und um damit unser Filmprojekt weiter voranzutreiben, inzwischen haben wir einen ersten Trailer über unsere Reise. Wer diesen noch nicht kennt, kann ihn hier anschauen!


Sobald es Neuigkeiten gibt oder wann das geplante Crowdfunding-Projekt genau startet, lassen wir es euch wissen.

An der zauberhaften Playa de Vega treffen wir Freunde aus der Heimat. Hannes, Jakob, Robert & Co. sind mit ihren VW-Bussen auf Surf-Tour und machen gerade die spanischen Stände mit ihren Brettern unsicher.

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Wir treffen die Profi-Surfer aus der Heimat. Es war uns eine Ehre!

Die Herbergen am Wegesrand sind nicht nur Treffpunkt sondern einfach auch praktisch. Die Sonne verschwindet und bis an die französische Küste, ganze 8 lange Tage, beherrscht Regen unseren Radalltag und wir sind froh für durchschnittlich 5€ p.P. ein Dach über dem Kopf zu haben. Gerade in der Nacht schüttet es oft wie aus Kübeln und an zelten ist beim besten Willen nicht zu denken. Graues, kühles Aprilwetter mitten im September, aber bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur….. Die obligatorischen Schnarcher in den Unterkünften hellen die Stimmung nicht gerade auf, irgendeiner startet immer ein nerviges Nachtkonzert. In Kombination mit den quietschenden Stockbetten kann da die 9.Sinfonie von Beethoven nur schwer mithalten.

Die zahlreichen leerstehenden Immobilien passen zum tristen Regenwetter, die Immobilienkrise hat in Spanien grosse Wunden hinterlassen und viele Rohbauten stehen wir verwaiste Skelette in der Landschaft, Häuser welche neue Besitzer suchen gibt es unzählige.

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Regentag in Bilbao! Wir gehen ins Guggenheim Museum.

Bevor wir Seekrank werden, vor lauter Regenwetter und welligen Strassen, machen wir Pause in Bilbao und schauen uns das weltberühmte Guggenheim-Museum an. Picasso, Warhol und Co. sind ausgestellt, ein bisschen Kultur hat noch niemanden geschadet. Was allerdings alles als Kunst zählt lässt uns mit der Frage zurück: „Was ist eigentlich Kunst?“ Vielleicht haben wir zu wenig Phantasie und denken nicht abstrakt genug. Naja, liegt wohl im Auge des Betrachters, ist unsere Reise eigentlich auch eine Form von Kunst?

Die Supermärkte am Wegesrand werden zunehmend deutscher, Schwarzbrot, Senf und Saitenwürstchen erinnern uns zumindest stark an die Heimat. Aber auch die baskischen Spezialitäten, wie gekochter Tintenfisch, Serano-Schinken, Salami oder Käse sind jedesmal eine kurze oder auch längere Pause wert.

Wieder haben wir viele neue Freunden gefunden, Morten, Maria & Josef, Freddy, Jan, Martin, Robert, Aline, Felix, Amir, Matt, Hector, Alex, Matteo, Gabriel, Julien…. Danke, es war uns ein Fest!

Die massiven Pyrenäen stellen ein letztes Hindernis zwischen Spanien und Frankreich da. Gerade bei strömenden Regen und bei düsterem Himmel schaut das Steinmassiv doch sehr respekteinflössend aus. Allerdings findet die Straße immer ein Tal und so halten sich die Strapazen in den Pyrenäen in Grenzen, uns und unseren Rädern ist das recht. Kurz nach San Sebastian erreichen wir Irun den Grenzort zu Frankreich. In Irun endet auch der Camino del Norte, er war anstrengend, aber wir können diesen Weg nur jedem empfehlen. Buen Camino!

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Bonjour France. 30000km später sind wir wieder hier!

Wir sagen also Adios N634, Tschüss Pyrenäen, Bye-Bye Spanien und BONJOUR Frankreich! Frankreich ist das erste Land auf unsere Reise, welches wir zum zweiten Mal auf unserer Tour befahren. Die Polizisten an der Landesgrenze lachen uns freundlich zu, vermutlich voller Mitleid da der Regen auch in Frankreich keine Gnade kennt. Immerhin fällt gleich am ersten Tag die 30.000km Grenze auch die Wetteraussichten der nächsten Tage hellen die Stimmung wieder auf.

Am zweiten Tag in Frankreich hat der Dauerregen endlich eine Ende und die ersehnte Sonne hat wieder Oberhand, das Zelt ist wieder unsere tägliche Herberge und wir geniessen die Sonnenstrahlen in jeder Minute. Die Nächte stehen unter dem Motto „Natur pur“, wir hören nur das Rauschen der Bäche und die Tiere welche durchs Unterholz flitzen. Erst als in der Ferne die Kirchturmglocken bimmeln verlassen wir unser Zelt und bauen schnell und routiniert ab, jeder Handgriff sitzt nach über 517 Tagen on Tour.

Es geht vorbei an riesigen Weinanbaugebieten, Maisäckern und Sonnenblumenfeldern, aber auch exotische Früchte wie Kiwis scheinen sich in Frankreich wohl zu fühlen. Auch hier kommt der Herbst mit grossen Schritten, Kastanien und fallende Blätter sind wohl auch hier die ersten Vorzeichen auf die neue Jahreszeit.

Kurz vor Toulouse werden die Straßen enger und der Verkehr nimmt stark zu. Nico wird auf der Schnellstraße von einer überholenden Golf-Fahrerin touchiert, kann das Rad aber gerade noch abfangen. Die circa 80-jährige Fahrerin ist danach am Boden zerstört und mit den Nerven am Ende, Glück gehabt. Jede Dorne und jeder Draht sucht sich weiterhin zielsicher Julians Hinterrad aus und inzwischen musste Plattfuß Nr. 36 geflickt werden, auch ihr ist inzwischen Routine Trumpf!

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Halt Stop! „Das ist verboten!“.

Auf der N124 geht es weiter nach Toulouse. Erst ist die N124 eine gemütliche Schnellstraße, circa 30km vor Toulouse wird diese allerdings zur Autobahn. Wir finden uns, da es keinerlei Verbotsschilder gab, mitten auf der Stadtautobahn wieder. Es kommt wie es kommen muss, erst kommt die Autobahnmeisterei und nach weiteren 3 Km die Polizei. Wir hatten keine Möglichkeit umzukehren und befinden uns bereits auf der Ausfahrt als die „Gendarmerie“ uns mit eingeschaltetem Blaulicht überholt. Die zwei Ordnungshüter sind übel gelaunt, kontrollieren unsere Pässe und schreien rum wie die Wilden. Gott sei Dank lief die Kamera mit, wir bekommen die Pässe zurück mit den Worten „Solltet ihr noch einmal auf der Autobahn erwischt werden, ziehen wir die Räder ein und ihr lauft zurück nach Deutschland“! Ganz schön verspannt die Jungs in Frankreich, gibt es Terroristen auf Fahrrädern?

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Toulouse an der Garonne.

Mit Rädern erreichen wir jedenfalls die Universitätsstadt Toulouse und legen einen entspannten Ruhetag ein. Wir kommen bei Alex und Cathy unter, die 2 haben uns bei warmshowers.org eingeladen. Wir ziehen durch die Stadt, geniesse die Sonne im Park und an der gemütlich fliessenden Garonne, der Flair der Altstadt ist jung und leicht. Beim Rugby-Spiel Toulouse vs. Paris ist mächtig Stimmung und zeitgleich ist das Event ein schöner Abschied von der Stadt und unseren Gastgebern.

Die Heimat rückt näher, in 2-3 Wochen sollten wir wieder deutschen Boden unter den Reifen haben. Wir freuen uns darauf.

Danke fürs lesen und teilen unserer Berichte und Trailer, ihr hört von uns.

Viel Spass auf der Wiesn!

Julian und Nico.

Weitere Bilder findest Du in unserer Galerie.

Kuba – im Oldtimer zurück in die Zukunft mit Rum und Zigarre

Kuba

Wir melden uns nun offiziell zurück, der kubanische Weihnachtsurlaub war ein Zeitreise in die 50-60ziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und eine Entspannungsoase für Körper und Geist.

Cubana Air bringt uns also, gut 2 Wochen vor Weihnachten, in einer alten russischen Tupolev Maschine und nach circa 50 Flugminuten sicher von Mexiko in die kubanische Hauptstadt Havanna. Sandro zieht auf eigene Faust los und erkundet Kuba für sich, erst beim Rückflug ist das Trio wieder zusammen. Nico und Julian berichten also exklusiv.

Die ersten Erkundungsspaziergänge lassen uns staunen, nicht nur die zahlreichen alten Strassenkreuzer faszinieren, es ist der gesamte kubanisch Lifestyle welcher in

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Erster Eindruck von Havanna.

der ganzen Stadt bzw. auf der gesamten Insel vibriert. Kuba ist bunt, Frauen sitzen in ihren Schaukelstühlen vor ihren Häusern, Männer spielen stundenlang Domino und rauchen dabei Zigarren und kippen billigen weißen Rum, Kutscher transportieren ihre Waren oder Gäste von A nach B, Kinder lassen Drachensteigen und rennen um die Wette, Fahrradtaxis streiten um Kunden, Oldtimer blassen dicke Abgaswolken aus, Bauern treiben ihre Ochsengespanne über die Äcker und verkaufen ihre Ernte am Strassenrand. Kuba ist jedenfalls weit mehr wie nur Palmen, Zuckerrohr, Revolution und packende Rhythmen, Kuba gleicht einem tropischem Garten Eden und will entdeckt werden. Apropos entdecken: Christoph Kolumbus entdeckte Kuba am 27.10.1492 erstmals, irrtümlich hielt es es für Japan soll aber gleich dem einzigartigem Charme der Insel erlegen sein.

Das kommunistische Land ist voller Geheimnisse und Widersprüche, die Lebensfreude und Spontanität der Inselbewohner sucht seinesgleichen. Privates Unternehmertun war bis vor ein paar Jahren untersagt, diese Beschränkungen werden allerdings weiter gelockert. Kubaner dürfen jetzt z.B. Zimmer an Ausländer vermieten, diese „Casa Particulars“ sind recht günstig und sind im ganzem Land ausreichend verbreitet. Die kubanische Küche ist hingegen eher wenig kreativ, Reis mit Bohnen bekommt man überall, ausgefallene Gerichte kommen eher aus anderen Breitengraden dieser Erde. Geschäfte sind oft sehr spärlich ausgestattet und es bilden sich oft längere Warteschlangen um die gewünschten Produkte zu bekommen sollte man jedenfalls Zeit mitbringen und Spontanität, da es von manchen Dingen

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In Kuba herrscht Gelassenheit.

einfach eher wenig gibt. Kubaner stellen sich gerne an, auch vor Ticketschaltern und Banken bilden sich oft grösser Schlangen, die Geldautomaten sind dagegen oft frei zugänglich, nur mit ausreichend Geld sind diese eher selten gefüllt bzw. die Bankkarte wird direkt wieder „ausgespuckt“. Allerdings ist auf Kuba noch der Kunde König, egal ob im Schuhgeschäft oder im Supermarkt meistens sind alle Waren hinter einem Tresen und man wird direkt bedient, Tante-Emma-Laden lässt grüßen, Selbstbedienung gab es im Sozialismus anscheinend eher selten. Da Kuba nach kein flächendeckendes Internet hat, kommunizieren die Menschen noch direkt miteinander und sitzen nicht stundenlang vor ihren Smartphones, in der Münchner U-Bahn kaum vorstellbar. Auch die immer gleichen Werbebanner sucht man hier vergeblich, es gibt einfach keinen „McDonalds“, „Starbucks“ oder „Aldi“ etc. welcher auf sich aufmerksam machen muss, Leuchtreklame gibt es schlicht nicht, sehr angenehm.

Die kleineren Städte wie Trinidad, Santi Spiritus, Camagüey, Las Tunas, Holguin, Santiago de Cuba und Baracoa kommen uns vor wie riesige Freilichtmuseen und es

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Metzgerei in Trinidad.

fällt schwer, die ganzen Eindrücke und Begegnungen in Worte zufassen. Kuba muss erlebt werden und zwar möglichst bald, die Regierung will sich weiter öffnen und viele Kubaner befürchten baldige, nicht nur positive, Veränderungen. Gerade der nahe Amerikaner, Miami ist nur 145km entfernt, wird eher skeptisch gesehen.

Kubaner sind überaus patriotisch und sehr stolz auf die Unabhängigkeit welche ihnen die Revolution beschert hat. Che Guevara ist dabei einer der wichtigsten Revolutionshelden und wird als Idol gefeiert. Fidel Castro hatte nach der Revolution, ab 1956, alle Freiheiten seine sozialistischen Ideen voranzutreiben, sein Bruder Raul ist inzwischen Staatsoberhaupt.

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Fidel Castro, Che Guevara und Camilo Cienfuegos.

Kubaner sind sehr geschäftstüchtig und es wird versucht, gerade in den Städten, mit allem Geld zu machen. Mit 32.88€ p.P. haben wir unsere Durchschnittsausgaben locker verdoppelt, aber das Kuba nicht billiges Reiseland gilt war uns bewusst. Gerde die Überlandbusse und die täglichen Übernachtungen trieben die Kosten etwas in die, dennoch überschaubare, Höhe. Manchmal hatte man das Gefühl eine „Melkkuh“ zu sein und es war für uns daher oft besser aufs Land zu flüchten. Bei einer Zugfahrt lernten wir z.B. Ariel kennen, einen einfachen Bauern, welcher mit seiner Familie und seinen paar Tieren mitten auf dem Land lebte. Spontan wurden für für 2 Tage eingeladen und ebenso spontan sagten wir zu. Die Kinderbuchreihe „Petterson und

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Wir verbringen 2 Tage bei Ariel, der ein sehr buntes, aber doch auch sehr hartes Leben führt.

Findus“ entspricht Ariels Leben, wir badeten im Fluss, jagten Hühner, schossen mit der Steinschleuder auf Dosen und hatten jede Menge Spass auf einem Jahrmarkt. Immer war was los, ein Theaterstück kann nicht schöner und vielfältiger geschrieben und gleichzeitig umgesetzt werden.  Auch Julio aus Baracoa wird uns lange in Erinnerung bleiben, sein ganzes Haus, sein ganzes Inventar, einfach alles war in gelb und blau gestrichen, Kuba hat einen ganz besonderen Schlag Mensch hervorgebracht. Ein allgemeines „Kuba-Gesicht“ gibt es nicht, man könnte meinen die ganze Welt hätte sich hier farbenfroh und mit all ihrer wunderbaren Vielfalt vereint.

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Julian, Julio und Nico.

Im Vordergrund stand natürlich auch die Erholung an den traumhaften Stränden von Trinidad, Santa Lucia und Maguana faulenzten wir einige Tage, genossen das kristallklare Wasser und lernten interessante Backpacker kennen. Wie oft wir unsere Trio-for-Rio Geschichte erzählt haben, wissen wir nicht mehr, allerdings dürften wir den ein oder anderen Reisenden inspiriert haben auch mal aufs Fahrrad zu springen. Mit Florian und Anke aus Stuttgart hatten wir einen tollen Abend in Camagüey, wo wir

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Hängematte und Strand am 24.ten Dezember.

im „Casa Austria“ zum Wiener Walzer Gulasch und Schnitzel serviert bekamen, Kuba bietet viele Überraschungen. Heilig Abend und die Weihnachtsfeiertage verbrachten wir bei karibischen Temperaturen unter Palmen mit Backpackern am Strand von Maguana, der Vollmond gab dem ganzen den letzten unvergesslichen Touch. Untergebracht waren wir in einer kleinen Hütte direkt am Strand, der Hüttenbesitzer, Carlos, zauberte ein Seafood-Weihnachtsfestessen vom allerfeinsten, schöner und uriger hätte Weihnachten nicht sein und unser Urlaub im Tropenparadies nicht enden können. Nach über 20 Stunden Busfahrt fanden wir uns wieder in Havanna ein, wo uns der russische Flieger erwartete und uns zurück nach Mexiko flog. Danke Kuba! Zeitreise vorbei, willkommen im Jetzt!

Die Räder haben brav und sicher auf uns gewartet und sind bereit für die zweite Halbzeit unserer Reise. Wir sind entspannt, ausgeruht und voller Vorfreude auf die nächsten Etappen und auch die  Bikes sind nach kleineren Wartungsarbeiten, wie Bremsbeläge wechseln, Speichen nachziehen, Kette spannen, ölen und putzen,„ready to hit the road again!“

Den ersten Tag nach unserer Pause verbrachten wir auf dem Highway 301 und fuhren bis nach Playa del Carmen, wo Sandro und Nico Sylvester verbringen werden. Julian fährt 60km weiter ins benachbarte Tulum, dort wird mit Freunden aus München ins neue Jahr gefeiert, auf diesem Weg bekommen wir auch dringend benötigte Ersatzteile geliefert, damit unsere Expedition weiterhin vorangeht.

8 Monate sind wir jetzt genau unterwegs, Wahnsinn was wir in dieser Zeit alles erleben durften. Wir danken Euch für die tolle Unterstützung und wünschen ein gutes, gesundes, abenteuerliches, spannendes und olympisches neues Jahr 2016.

Auf geht’s, pack mer’s! Anpfiff zur 2ten Halbzeit! Rio wir kommen!

Sportliche Grüße,

Julian, Nico und Sandro.

Mehr Bilder findest Du in unserer Galerie.

VIVA MEXICO – Sonne, Tacos, Kakteen und Montezumas-Rache

Mexiko

Nach 166 Tagen haben wir mit Mexiko Land Nr. 8 auf unserer Reise betreten. Den Grenzübergang in Tijuana überquerten wir problemlos und schon nach wenigen Metern finden wir uns in einem der zahlreichen Tacos Restaurant wieder, wo wir eine erste Vorstellung dieser tollen, würzigen-scharfen Küche bekommen. Mexico bzw.

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Gil lädt uns zu sich nach Hause ein.

Tijuana empfängt uns sehr hügelig, dafür ist die Begeisterung der Mexikaner, welchen wir begegnen sehr groß und schon in der ersten Nacht werden werden wir von Gil in sein Haus am Strand eingeladen. Einen besseren Start hätten wir in Mexiko, bzw. auf der Baja California, welche übrigens eine Halbinsel ist und von der Länge mit circa 1400km locker mit Italien mithalten kann, nicht haben können.

Der Highway Mex. 1 bringt uns Stück für Stück die „Baja“ runter, die Sonne steht hoch am Himmel, die Fliegen und Schnaken jagen uns, Schatten und Wind machen sich rar, daher muss der Körper auf Hochtouren arbeiten. In Punta Colonel dürfen wir im Hinterhof der Polizeiwache unser Zelt aufschlagen, allgemein sind die Mexikaner sehr hilfsbereit. Gewalt? Abzocke? Absolute Fehlanzeige.

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Campen im Hinterhof einer Polizeiwache.

Ein gebrochenes Pedal an Julians Fahrrad wird sofort vor Ort fachmännisch und kostengünstig repariert und die Fahrt kann ohne größere Verzögerung fortgesetzt werden. Allgemein scheinen die Mexikaner die Meister im improvisieren und organisieren zu sein, frei nach dem Motto „ Geht nicht – gibts nicht!“.

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Baja California – die Heimat hunderter Kakteenarten.

Die Landschaft wir immer karger, riesige Felslandschaften, kleinere Kakteen und kilometerweit kein Dorf und daher auch wenige Wasserstellen, machen es uns manchmal recht schwer. Das genaue Gegenteil finden wir in den Dörfern, hier zeigt sich Mexiko bunt und quirlig, das Leben spielt sich auf der Strasse ab. Kinder flitzen durch die Gassen, kleine Essenswägen werden über das Kopfsteinpflaster geschoben, Marktfrauen bieten ihre Ware an, tausend Gerüche schießen einem in die Nase, die Hütten sind bunt und fantasievoll bemalt und die Menschen sind sehr Neugierig. Das Ganze erinnert an die Wimmelbücher von Ali Mitgutsch, was zu entdecken gibt es quasi immer und so beobachten wir gerne das Treiben und fühlen uns wie im Kino.

Irgendwann kommen wir in saftigere Gebiete und fahren durch herrliche Kakteenwälder, diese Kakteen messen locker 5-6m, jeder der sich einen mexikanischen Garten anlegen möchte, findet hier die perfekte Inspiration.

Zwischendurch schlägt „Montezumas-Rache“ zu und wir sitzen reihenweise mit Durchfall auf der Schüssel. Julian erwischt es dabei am härtesten und ist ganze 4-5 Tage außer Gefecht, Cola, Bananen und viel Ruhe bringen auch Ihn wieder „on the road“! Das kleine Hostel „Casa Loreto“ in Loreto war die optimale Ruheoase, der Besitzer Abel führt dieses Haus mit viel Herz und Liebe fürs Detail.

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Hängematten Trio.

Am Ende der „Baja“ gönnen wir uns einen kleinen Ausflug in den Süden, da irgendwann jeder Kaktus aussieht wie der Andere und wir eh wieder zurück zum Fährhafen von La Paz müssen, fahren wir, diese Schleife bis Todos Santos mit dem Bus. Die Räder kommen natürlich mit und werden auch täglich genutzt, so besuchen wir in Todos Santos das weltberühmte „Hotel California“, welches der Legende nach als Inspiration für den gleichnamigen „Eagels-Song“ gedient hat. Die Touristenorte San Lucas und San Jose del Cabo werden mit dem Rad erkundet, beide Orte sind zwar sehr schön, allerdings fest in amerikanischer Hand, dies spiegelt sich auch in den Preisen stark wieder. Wilde Schlafplätze finden sich trotzdem und mit den tollen, einzigartigen Zeltplätzen im Kakteenhang bzw. im Palmenwald kann keines der Nobelhotels mithalten.

Nach nur 2 Tagen geht es zurück nach La Paz, dort verabschieden wir uns von der „Baja“ und nehmen die Fähre aufs mexikanische Festland, genauer gesagt nach Mazatlan. Die Preise auf dem Festland sind nochmals niedriger wie auf der

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Mittagspause am Strand.

touristischen „Baja“, daher fällt die Suche nach einem Zeltplatz jetzt öfters weg und wir buchen uns stattdessen in kleinere Pensionen oder Hotels ein.
Der Monsterhurrikan „ Patricia“ schlängelt sich Gott sei Dank an den Grossstädten vorbei und wir bekommen von den Ausläufern wenig mit, lediglich die schwülen Temperaturen lassen auf einen nahen Tropensturm schließen.

Die Landschaft von Mazatlan nach Tepic (aktueller Standort) ist saftig, tropisch und sehr grün, der Highway 15D ist sehr fahrradfreundlich ausgebaut und die LKW bzw. Autofahrer grüßen uns euphorisch. Die extreme Schwüle lässt uns kräftig ins schwitzen kommen und unser täglicher Wasserbedarf wird in die Höhe geschraubt. Coca-Cola und Bananen werden in diesen sehr bergigen Gebieten zum Kraftstoff der Beine. Die nächsten Etappenziele sind Tequila, Heimat der gleichnamigen Spirituose und Guadalajara.

Heute vor genau 6 Monaten am 27.4.2015 sind wir in München gestartet 183 Tage und 10771Km später strampeln wir unser robusten TX-1000 Eisenpferde der Fahrradmanufaktur durch Mexiko. Wir sind absolut im Zeitplan und sollten wir die nötigen Visa bekommen, steht Weihnachten auf Kuba nichts mehr im Wege.

Auf die nächsten 6 Monate,

Julian, Nico und Sandro

Weitere Bilder in der Galerie.

Welcome to the Hotel California

USA

Wir haben es geschafft, ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg nach Rio ist gemeistert!!! Nach genau 8349km und 131 aufregenden Tagen sind wir im Herzen Kaliforniens und damit in San Francisco angekommen.

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California Coast.

Seit unserem letzten Bericht, sind wir weiter die Küste Oregons und damit den Highway 101 in Richtung Süden gefahren. Die letzten Tage in Oregon waren wettertechnisch eher durchwachsen und Nachts wurde es überraschend frisch, allgemein können die Temperaturunterschiede zwischen Tages- und Nachtzeit extrem schwanken, immerhin blieb der (befürchtete) Regen aus.

Auf dem 101er sind wir letztendlich auch in Kalifornien weitergefahren und erleben auch hier eine wilde, schöne Küste, welche überraschenderweise relativ dünn besiedelt ist. Kalifornien schickt uns einen Hügel nach dem anderem hoch, als Belohnung staunen wir über die riesigen, uralten Bäume im Redwood Nationalpark. Dieser Nationalpark lässt uns staunen, noch nie haben wir solch gigantische Bäume bestaunen können, vor lauter klettern und bewundern vergessen wir vollkommen die Zeit und übernachten gleich im Nationalpark auf einem „Hike & Bike – Campground.

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Redwood Nationalpark.

Diese Campgrounds sind für Radfahrer extrem günstig und die perfekte Alternative zu unseren „normalen“ Zeltplätzen im Busch, natürlich ist auch eine warme Dusche hin und wieder ein Traum. Auf der „Avenue of the Giants“ treffen wir auf weitere Megabäume und haben mit dem „South Fork Eel River“ einen tollen Wildfluss an unserer Seite, in welchem gebadet und übernachtet wird.

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Camping am Russian River.

Wir bleiben auf dem 101, welcher angenehm durch eine tolles Tal führt. Wir sind über die breite der Strasse, sowie über den geringen Verkehr überrascht. Die Landschaft hat sich inzwischen komplett verändert, die gigantischen Bäume sind vereinzelten Bäumchen und Büschen gewichen und die saftigen Natur ist urplötzlich vertrocknet und schreit nach Wasser. Bei der ganzen Dürre wirkt der „Russian River“ total irreal und bietet mit seinen kühlen Wassermassen ein Kontrastprogramm zu restlichen Natur und bietet eine wunderbares Nachtlager.

Je, näher wir allerdings San Francisco und damit den Ballungszentrum kommen, müssen wir den 101er verlassen und fahren auf der Küstenstrasse Nr. 1 weiter. Kurz vor San Francisco geht es bei enormen Temperaturen bergauf und bergab, allerdings ist dies auch die letzte Hürde bevor wir über die „Golden-Gate-Bridge“ rollen dürfen.

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San Francisco-Golden Gate Bridge.

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Citytour mit Brandon

In S.F. leben wir „Downtown“ bei Brandon, Brandon heben wir vor einigen Tagen auf dem Fahrrad in Oregon getroffen. Brandon arbeitet als Fahrradkurier in dieser fantastischen Stadt und ist daher der perfekte Tourguide für die 3 Tage welche wir hier verbringen. San Francisco ist eine junge, lebendige, quirlige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Überlebenskünstlern. Mit Brandon an unserer Seite erleben wir San Francisco sehr authentisch und intensiv, vermutlich haben noch nicht viele einen „bunteren Vogel“ als Stadtführer gehabt wie wir. Wir sind in dieser Stadt von A nach B gehuscht immer mit einer gewissen Chillfaktor, dennoch zielstrebig, daher dürften wir einiges touristisches gesehen haben, aber auch zahlreiche „verstecktere“ Insider-Plätze waren darunter. Wir fühlen uns sehr wohl in Kalifornien, geniessen die Auszeit vom radeln, organisieren neue Mäntel für die Räder und Ersatzteile für unseren Kocher, schreiben Postkarten und bereiten uns für die nächsten Streckenabschnitte vor. Ab morgen geht es weiter, welche Wege und welche Abenteuer kommen, steht in den Sternen. Wir freuen uns jedenfalls und wünschen Euch einen tollen September bzw. ein zünftiges Oktoberfest.

Euer,

Trio for Rio.

Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie!

Zurück in den Staaten, Washington und Oregon Coast

USA
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Hwy 101, Oregon Coast.

Der Abschied in Kanada fiel uns nicht leicht. Diese atemberaubende, endlose und einzigartige Natur mit ihren wilden Tieren und sympathischen Einwohnern hat es uns nachhaltig angetan. Das tolle Wetter in Alaska und in Kanada war das absolute „Zuckerl“ auf diesem Gesamtpaket und hat uns enorm überrascht, wir hatten überwiegend Sonnenschein und angenehme bis sehr heiße Temperaturen. In den letzten 2 Wochen haben wir unter anderem das moderne, quirlige Vancouver besucht und sind mit der Fähre auf Vancouver-Island gereist um dort einige Tage zu verbringen. Vancouver-Island bietet viel natürliche Schönheit, für unseren Geschmack war es aber etwas zu touristisch und daher auch sehr befahren.

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Ruhetag, eingeladen auf einem Hausboot inkl. Kajaktour.

Von Vancouver-Island aus haben wir Kanada endgültig verlassen und die Fähre brachte uns sicher in die USA, genauer gesagt nach Port Angeles im Bundesstaat Washington. Eine Radlergruppe aus Seattle hat sich uns für einen Tag angeschlossen, danach hatten wir genügend Tips für unsere weitere Route bis nach Kalifornien. Nur einige Tage später trafen wir auf Scott und David welche uns zuerst auf eine Bier und danach auf eines ihrer Hausboote einluden. Normalerweise werden diese an gut betuchte Touristen vermietet. Wir haben Glück und auch das Wetter spielte bei Temperaturen von über 32 Grad mit. Nach 2 Tagen auf besagtem Hausboot, einigen Kajak- und Wandertouren, unzähligen Stunden im Meer und im

Pool und 2 tollen BBQ-Abenden mit Scott und David machten wir uns wieder auf den Weg. Die Gastfreundschaft der Kanadier scheint sich grenzenlos fortzusetzen und die Amerikanern stehen in diesem Punkt auf gleicher Höhe. Schon am nächsten Tag wurden wir Abends von Joelle und ihrem Sohn Jayden eingeladen und durften im Garten zelten. Joelle ist aus Berlin ausgewandert und betreibt einen „German Store“ in South Bend, daher konnten wir kulinarisch auf die deutsche Küche zugreifen.

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Sonnenuntergang, Wildcampen bei Lincoln City.

In der Zwischenzeit haben wir Washington verlassen und haben uns, unsere Räder und unser Equipment nach Oregon „gestrampelt“, immer auf dem Highway 101. Die Westküste der USA ist wie die Reise in einem tollem Bilderbuch. Das Wetter erinnerte an England, da wir von Nebel bis Sonnenschein alles geboten bekommen haben. Die Tagestemperaturen liegen durchschnittlich bei circa 25 Grad, also optimal zum Fahrradfahren, vom Regen wurden wir bislang komplett verschont, nur Nachts wird es ziemlich kühl. Jeden Tag kommen wir südlicher, dementsprechend verändert sich auch die Küste und inzwischen fahren wir an endlosen Sandstränden vorbei. Leider ist der Pazifik eher frisch und unsere bevorzugten Schlafplätze sind nach wie vor Plätze am Fluss oder See und bislang wurden wir immer fündig. Die Strecke ist weiterhin hügelig und unsere Beine und Räder müssen ordentlich was leisten, an die kanadischen Berge und Täler kommen die paar Hügel aber lange nicht dran.

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The American Way of Life.

Sandro wird uns in San Francisco wieder komplettieren, er wartet bereits in Kalifornien. Jetzt sind wir genau 4 Monate und gute 7500km unterwegs, es ist erstaunlich wie unser grober Zeitplan genau aufgeht. Der nächste Report kommt aus Kalifornien, wo neue Abenteuer und mit Sicherheit einzigartige, verrückte und bunte Menschen auf uns warten.

Vielen Dank für die zahlreichen Nachrichten, da wir selten für länger Zeit online sind, können wir leider nicht auf jede Nachricht antworten, freuen uns aber über jede Einzelne.

Es bleibt spannend.

Grüße,

Julian, Nico und Sandro.