In Turin muss eine Entscheidung her, die Wolken hängen tief, es regnet und die Temperaturen werden stündlich kühler. Die Schneefallgrenze hatte sich bei knapp über 1000m eingependelt, keine tollen Aussichten auf unsere bevorstehende Alpenüberquerung. Wie es der Zufall so will kommen unsere Eltern gerade mit ihrem Wohnmobil aus dem jährlichen Griechenland-Urlaub. Kurzerhand nehmen die Beiden einen längeren Umweg in Kauf und laden uns samt Rädern ein. Wir werden also über die Alpen chauffiert, wer über 280.000 Höhenmeter in den Beinen hat, darf sich diesen Luxus mal gönnen. Das Felsmassiv der Alpen und die gigantischen Schluchten sind beeindruckend, wir geniessen dieser Eindrücke aus für uns ungewohnter Perspektive, vom Beifahrersitz aus. Am […]

Weiterlesen

Bevor wir Santiago de Compostela verlassen schauen wir uns noch in Ruhe die berühmte Kathedrale der historischen Stadt an. Die Kathedrale steht über einer Grabstätte, die dem Apostel Jakobus zugeschrieben wird und ist Ziel der diversen Jakobswege quer durch Europa. Das schwenken des gigantischen Weihrauchkessels ist Tradition und ein Erlebnis welches wir live miterleben dürfen. Über den „Camino Portugues“ radelten wir in die Stadt, über den „Camino del Norte“, auch der Küstenweg genannt, verlassen wir Santiago de Compostela und seine historischen kleinen Gassen um uns auf unseren Weg in Richtung Frankreich zu machen. Der Camino del Norte gilt quasi als der Ur-Jakobsweg, erst später wurde der „Camino Frances“, weltweit auch […]

Weiterlesen

Servus Miteinander, die lange Zeit des Wartens hat hiermit ein Ende. Wir präsentieren stolz unseren ersten Trailer zu unserem geplanten Crowdfunding Projekt, mit welchem wir unseren Traum vom Film über unsere Reise zu Olympia 2016 in Rio realisieren wollen. Wie ihr seht arbeiten wir eifrig an unserem Film-Projekt. Seid gespannt und viel Spass beim anschauen. Wir haben noch 2000 Kilometer vor uns und freuen uns auf die herbstliche Heimat im Oktober. Grüße aus Spanien, Nico und Julian

Weiterlesen

Rio es war uns eine Ehre!! Die Olympischen Spiele sind vorbei und wir hatten viel Spass in dieser tollen Stadt am Zuckerhut, die Spiele waren ein absolute Highlight am Ende unserer gemeinsamen Reise und das perfekte Ziel. Die Menschen, egal ob Einheimische, Sportler oder Touristen waren der absolute Wahnsinn und haben uns inspiriert und fasziniert. Mit der vielen Energie welche versprüht wurde kann man etliche Elektrizitätswerke einsparen! Wir wohnen in einem zentralgelegenem Viertel zwischen Olympiastadion und Copacabana. Santa Teresa ist der ideale Platz für uns um Olympia hautnah zu erleben, aber auch um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten Rios einfach zu erreichen. Unser Viertel hat viele kleine Gassen, es ist bunt und […]

Weiterlesen

Direkt nachdem unser erster Brasilien-Blog vor 2 Wochen online ging, stand  prompt eine brasilianische Zeitung bei uns auf der Matte und interviewte uns für einen Zeitungsartikel für die Lokalzeitung von Frederico Westphalen. Der junge Reporter konnte unsere abenteuerliche Reise kaum glauben und fragte immer wieder ungläubig nach ob er die Fakten, Details, Geschichten und die lange und teilweise wilde Reiseroute von über 26.000km auch wirklich richtig verstanden hat. In solchen Situationen wird uns immer wieder bewusst, dass wir hier etwas aussergewöhnliches, etwas einzigartiges mit unserer Tour meistern, vielen Menschen würde dies wohl noch nicht einmal in ihren kühnsten Träumen einfallen. Inzwischen befinden wir uns im südlichsten Bundesland Brasiliens und damit […]

Weiterlesen

Unser „Pippi-Langstrumpf-Leben“ geht kunterbunt und abenteuerlich weiter, Pippi macht ja schliesslich auch was ihr gefällt. Die argentinische Pampa führt uns vorbei an gigantischen Mais- Weizen- und Baumwollfeldern welche sich bis zum Horizont erstrecken. Auch die endlosen Rinderweiden mit ihren wiederkäuenden Bewohnern können sich sehen lassen, an manchen Tagen fahren wir kilometerlang am selben Zaun entlang. Noch auf dem Highway „RN-16“ machen wir unsere 25.000km voll, der zunehmende Verkehr und der fehlende Seitenstreifen trüben dieses Jubiläum ein wenig. Aufmerksamkeit ist gefragt, gerade die LKW’s schieben uns oft in den Graben oder hupen bis die Ohren dröhnen. Am wievielten toten Hund wir auf unserer Reise schon vorbeigefahren sind? Wir wissen es selbst […]

Weiterlesen

Bevor wir die Hauptstadt Perus und damit Lima wieder verlassen lernen wir Jesus und Marino kennen, die zwei sind waschechte Hauptstädter und geben und uns eine gratis Tagestour durch ihre wunderbar restaurierte Altstadt und Miraflores, einem eher exklusiven Stadtgebiet direkt am Strand wo sich die Reichen und Schönen niedergelassen haben und die jungen Surfer sich in die Wellen stürzen und an der Promenade flanieren. Die unendliche, zähe Wüste vor Lima hat uns eigentlich gereicht, trotzdem entscheiden wir uns für einen Ausflug nach Ica, Ica liegt wieder mitten in der Wüste am Rande des Nationalparks „Reserve Nacional de Paracas“. Zahlreiche Attraktionen hat die Gegend zu bieten welche wir uns nicht entgehen […]

Weiterlesen

Die letzten Kilometer in Kolumbien geht es nochmals kräftig auf und ab, in den Hütten am Gipfel wird heisse Schokolade und Käsekuchen serviert, ein Stück Heimat in der Ferne und gegen die frische Bergluft genau richtig. Bevor wir Kolumbien endgültig verlassen und nach Ecuador einreisen, wartete am Osterwochenende noch ein echtes Highlight auf uns. Die Pilgerkirche „Santuario de Las Lajas“, liegt in einer engen Schlucht und erinnert mehr an eine Burgfestung wie an ein Gotteshaus, ein wilder Fluss rauscht unter dem gigantischem Bauwerk hindurch, architektonisch ein Meisterwerk, die Kirche hat eine einzigartige Ausstrahlung und wird uns als eines der schönsten Bauwerke unserer Reise in Erinnerung bleiben. Wir sagen Danke Kolumbien, […]

Weiterlesen

Unser letzter Blog wurde noch in der Tiefebene Kolumbiens verfasst, inzwischen hat uns die  längste Gebirgskette der Welt, die scheinbar unendlichen massiven Anden, fest im Griff. Täglich machen wir äusserst schweisstreibende Höhenmeter, wieviele Meter wir bereits auf unserer Reise in die Höhe geklettert sind wissen wir leider nicht genau, einige Zehntausende sind es bis dato auf jeden Fall gewesen. Wieder sind wir zahlreichen interessanten Menschen begegnet, so treffen wir Fabian aus Hamburg, welcher seit gut 5 Jahren mit seinem VW-Bus um die Welt kurvt, dank ihm hat nun auch Julians Ebook weitere 200 Bücher im Speicher. In Medellin legen wir einen entspannten Ruhetag bei Cynthia und ihrem Bruder Charles ein, wir fahren […]

Weiterlesen

Wir verlassen die Maya- Stadt Palenque am 1. Adventssonntag und es wird schlagartig flach. Kein Hügel, kein Berg einfach eben und eine Sicht bis zum Horizont, beinahe könnte man schon von einem öden, langweiligen Streckenabschnitt sprechen, aber keiner von uns wünscht sich die Berge und die damit verbundenen Qualen zurück. Ausserdem sind die Sümpfe am Rande des Highways 199 bzw. 186, voller Leben, Krokodile, Echsen, Schildkröten, Schlangen und Spinnen sind unsere treuen Begleiter in den letzten Wochen gewesen. Nach dem Bundesstaat Chipas, geht es kurz durch Tabasco, Namensgeber der gleichnamigen würzigen Sauce, mit dem Bundesland Campeche erreichen wir schliesslich die mexikanische Ostküste und haben damit Mexiko einmal durchquert. Unser Kalorienverbrauch ist […]

Weiterlesen

Acapulco möchte uns nicht gehen lassen und stellt uns neben enormen Stadtverkehr auch einige Berge als Hindernis auf. Da die Stadt eingekesselt von schützenden Hügeln liegt, sind die ersten 20 Km eine echte Herausforderung, welche uns letztendlich aber auch nicht stoppen kann. Der altbekannte Highway Mexico 200 treibt uns weiter in den Süden, nebenbei machen wir die 12.000 Kilometer voll. Die Strasse ist eng und dicht befahren, wir versuchen die Abenddämmerung und die Dunkelheit im Allgemeinen eher zu meiden, einige Male missglückt dies und wir fahren die letzten Kilometer mit erhöhter Aufmerksamkeit und gesteigertem Puls. Wir strampeln durch saftig grüne Landschaft, vorbei an Feldern auf welchen Mangos, Bananen, Papayas, Mandarinen […]

Weiterlesen

Nach unseren 15 Ruhetagen in Visalia/Tulare, siehe letzten Bericht, sattelten wir in der letzten Septemberwoche wieder unsere Drahtesel und machten uns auf den Weg Richtung mexikanische Grenze. Vorbei an endlosem Farmland, welches hauptsächlich durch mexikanische Erntehelfer bestellt wird, fuhren wir durch die kalifornische Hochebene. Diese Gebiet wird von den Einheimischen Farmern auch der „Früchtekorb der Welt“ genannt, leider ist Kalifornien die letzten Jahre äusserst trocken und es wird bereits von einer Jahrhundertdürre gesprochen. Viele Menschen entlang der Strecke hoffen weiter auf das berüchtigte Wetterphänomen „El Nino“, welches wiederum Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen mit sich bringen wird. Klar ist jedenfalls Regen wird hier dringend benötigt ansonsten wird es wohl schwierig in […]

Weiterlesen

Wir haben es geschafft, ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg nach Rio ist gemeistert!!! Nach genau 8349km und 131 aufregenden Tagen sind wir im Herzen Kaliforniens und damit in San Francisco angekommen. Seit unserem letzten Bericht, sind wir weiter die Küste Oregons und damit den Highway 101 in Richtung Süden gefahren. Die letzten Tage in Oregon waren wettertechnisch eher durchwachsen und Nachts wurde es überraschend frisch, allgemein können die Temperaturunterschiede zwischen Tages- und Nachtzeit extrem schwanken, immerhin blieb der (befürchtete) Regen aus. Auf dem 101er sind wir letztendlich auch in Kalifornien weitergefahren und erleben auch hier eine wilde, schöne Küste, welche überraschenderweise relativ dünn besiedelt ist. Kalifornien schickt uns einen Hügel […]

Weiterlesen

Wieder einmal sind 3 aufregende Wochen vergangen in denen wir viel schönes erlebt und gesehen haben . Nach unserem Aufenthalt in Whitehorse ging es ca. 500 km auf dem Alaska Hwy. weiter in Richtung Watson Lake, wo wir den berühmten „Sign-Forrest“ besuchten und unsere jeweiligen Stadtschilder München und Tübingen (und auch Kiebingen) wiederfanden. Nachdem wir unsere Vorräte im Supermarkt für rund 800 km (10Tage) aufgefüllt haben, fuhren wir auf den Cassiar Hwy. weiter und verließen somit den Yukon und erreichten das schöne und unglaublich große British Columbia. Der Cassier Hwy. ist eine wesentlich kleinere und engere Strasse als der Alaska Hwy. und gleicht daher mehr einer atemberaubenden Bergstrasse mit wesentlich […]

Weiterlesen

Hallo zusammen, schon wieder sind 2 aufregende Wochen vergangen in welchen einiges passiert ist. Bei Rekordtemperaturen verlassen wir, ausgestattet mit Proviant für 10 Tage, Fairbanks/Alaska in Richtung kanadische Grenze. Leider lodern, durch die hohen Temperaturen mit über 40 Grad, einige Buschfeuer. Da wir eingekreist sind von gleich mehreren Feuern und der Wind ständig dreht, müssen wir uns auf die Auskünfte der Bevölkerung verlassen und radeln weiter, durch den dichten Rauch sind die Sichtverhältnisse eher beschränkt und es fährt eine gewisser Nervenkitzel mit. Nach 2 Regennächten sind die Feuer schneller unter Kontrolle als erwarten und wir fahren beruhigter durch eine unvergessliche Natur. Immer häufiger bekommen wir Besuch von Wildtieren, egal ob […]

Weiterlesen