Mexiko No. 3 – Gringos, „muchas montañas“, 24h Kino & der Traum von Kuba

Mexiko
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Egal wo man hinschaut, Acapulco ist umzingelt von Bergen.

Acapulco möchte uns nicht gehen lassen und stellt uns neben enormen Stadtverkehr auch einige Berge als Hindernis auf. Da die Stadt eingekesselt von schützenden Hügeln liegt, sind die ersten 20 Km eine echte Herausforderung, welche uns letztendlich aber auch nicht stoppen kann. Der altbekannte Highway Mexico 200 treibt uns weiter in den Süden, nebenbei machen wir die 12.000 Kilometer voll. Die Strasse ist eng und dicht befahren, wir versuchen die Abenddämmerung und die Dunkelheit im Allgemeinen eher zu meiden, einige Male missglückt dies und wir fahren die letzten Kilometer mit erhöhter Aufmerksamkeit und gesteigertem Puls.

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Pause am Strand, wir ahnen noch nicht was auf uns zukommt…!

Wir strampeln durch saftig grüne Landschaft, vorbei an Feldern auf welchen Mangos, Bananen, Papayas, Mandarinen und andere exotische Früchte wachsen. Gerade in den kleinen Ortschaften werden wir sehr freudig begrüsst, Kinder kommen angerannt, begrüßen uns mit „Gringo oleole“ (Gringo = Fremder/Ausländer) bestaunen unsere Bikes oder schnorren sich ein paar Pesos. Das Leben spielt sich draussen ab, der Metzger schlachtet auf der Strasse, gekocht wir auf offenen Feuerstellen, Wäsche wird im Fluss gewaschen, Frauen balancieren Essen oder Einkäufe auf dem Kopf, es ist ein „24-Stunden-Film“ in welchem wir uns live befinden und wir nie genau wissen was als nächstes passiert.

Ab Cuajinicuilapa ist der Highway 200 ein einziges Auf und Ab, wir steigen und fallen, fahren Flusstäler hinunter und geniessen tolle Ausblicke von zahlreichen Gipfeln. Viele Autofahrer scheinen ihren Führerschein in der Lotterie gewonnen zu haben, zahlreiche Kreuze am Strassenrand sind stumme Zeugen von Übermut, fehlender Sicherheit, totaler Überladung, Einfluss von Alkohol oder einfach menschlichem Versagen.

In Puerto Escondido haben wir die wärmste Nacht, auch nach Mitternacht fällt die Temperatur nicht unter 30 Grad und die Schwüle raubt uns den dringend benötigten Schlaf, bei Nico und Sandro kommen noch Magenprobleme hinzu, es ist die Hölle.

Mexiko ist Taco-Land, überall gibt es die kleinen gefüllten Teigtaschen, inzwischen ist allerdings das Brathühnchen zur unserer Leibspeise geworden. Wo der Deutsche morgens um halb zehn sein Knoppers isst, geniessen wir, ob morgens, mittags oder abends Hühnchen, eindeutig gewinnt hier der Mexikaner.

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Überreste eines der vielen toten Tiere am Straßenrand.

Traurig sind wir über die vielen toten Tiere im Strassengraben, gerade an toten Hunden fahren wir extrem oft vorbei. Unsere komplette Reise sind wir mit überfahrenen Tieren konfrontiert, ob Hase, Bär, Schlange, Kuh, Esel, Katze, Dachs, Echsen oder eben Hunde, inzwischen ist unsere Liste verschiedenster Tierarten lang und traurig. Schon hunderte Meter vorher kommt der üble Verwesungsgeruch an und es kostet Überwindung die zerfetzten Kadaver zu passieren.

Die Mexikaner sind echte Umweltschweinchen, der viele Müll im Strassengraben lockt wiederum Strassenhunde an, welche uns hinterher jagen um ihr Revier zu verteidigen. Bislang gingen solche Begegnungen immer gut aus und wir sind froh über unsere zuverlässigen Tx-1000 Räder. welche in solchen Situationen nie gestreikt haben.

Die Ortschaften sind jetzt weiter auseinander und so fahren wir in 10 Tagen weit über 1000 Kilometer, obwohl das Streckenprofil eher kürzere Tage einfordert. In Salina

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Wilde Mexikaner….Parade in Salina Cruz.

Cruz haben wir endlich den ersehnten kurzen Tag, legen die Füsse hoch, bestaunen eine Schulparade welche an Fasching erinnert und geniessen das Leben in dem kleinem  Küstenstädten. Mit Salina Cruz verlassen wir den 200er und fahren erst auf dem 185er, später auf dem 190er weiter. Wir kommen durch einen riesigen Windradpark, dementsprechend windig werden uns die Tage hinter Salina Cruz in Erinnerung bleiben.

Die Grenze zu Guatemala ist nah, nur noch knapp 300Km trennen uns, aber wir treffen eine Entscheidung. Obwohl wir keinerlei konkrete Hinweise auf eine Fährverbindung zwischen Mexiko und Kuba haben, entscheiden wir uns für den

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Gibt es eine Fähre nach Kuba oder nicht… es bleibt die Ungewissheit!

knapp 1200 Kilometer Umweg. Die Mexikaner machen uns wenig Hoffnung, die Aussagen sind sehr widersprüchlich und ändern sich scheinbar von Tag zu Tag und von Region zu Region, allerdings ist die mehrheitliche Meinung ein eindeutiges „Nein!“. Die Hafenbehörde, welche wir kontaktiert haben, gaben ebenfalls ein negatives Feedback. Auch im Internet oder andere Informationsquellen geben nichts klares über eine mögliche Fährverbindung zwischen den beiden Staaten her. Von der Westküste wollen wir also Mexiko komplett durchqueren um an der Ostküste unser Glück zu versuchen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, notfalls rudern wir rüber….Viva la Revolution!!!

Die Entscheidung „pro Kuba“ ist auch eine Entscheidung für die Berge, wir steigen an manchen Tagen über 2300 Höhenmeter, es ist eine extreme physische und psychische Herausforderung, der Highway 190 schlängelt sich gemütlich die Berge rauf und wir verzweifeln, mit 5-7 kmh, an den endlosen Serpentinen. In den Bergregionen lebt eine andere Schlag Menschen, wir werden skeptisch beobachtet und die Menschen sind wesentlich verschlossener als an den Küsten. Der Nebel, der dichte Wald und die wenigen Siedlungen gibt dem ganzen Unterfangen eine mystische Note.

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Dichter Nebel hängt in den Bergen. Erst auf 2400 Metern reisst der Himmel auf.

Nach zahllosen Stunden am Berg sind wir über den Wolken und finden in San Cristobal eine tolles, verwinkeltes, freundliches, buntes und historisches Bergstädtchen, perfekt für einen Ruhetag. Geprägt von zahlreichen Kirchen, kleinen

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Traditionelles Leben in San Cristobal.

Häuschen, schmalen Gassen liegt San Cristobal eingebetet von (noch höheren) Bergen auf 2150m und könnte auch ein italienisches oder spanisches Bergdorf sein. Die Menschen hier in den Hochebenen sind scheinbar noch gläubiger wie im restlichen Mexiko, allgemein werden wir oft in Gebete aufgenommen oder es wird uns ein gesegneter Weg gewünscht, ein gutes Gefühl.

In den Bergen machen wir, am 212 Tag, unsere 13.000 Km voll, also noch gut 1000 Km bis uns Fidel Castro in Kuba mit Zigarre und Rum begrüssen darf.

Nach San Cristobal erreichen wir nach kurzem, aber knackigem Anstieg mit 2400m den ersehnten Pass. Gezäumt von Tannen, grossen Weiden und vielen Bergen könnte die Strasse auch die Schwarzwaldhochstrasse sein, der Nieselregen, die tiefen Wolken und die kühlen Temperaturen zeigen uns jedenfalls ein, bislang, unbekanntes Mexiko.

Die restliche Strecke bis Palenque (aktueller Standort) auf dem Highway 199 auch „Maya-Route“ genannt, ist ein Traum, wir haben viele längere Abfahrten und fallen auf

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Palenque, die Heimat der Mayas.

knapp 100 Höhenmeter. Die Tannen weichen schon bald einem endlosem Regenwald und wir sind schlicht beeindruckt von der puren Schönheit der Natur. Wasserfälle, Schluchten, Täler, exotische Tiere und eine endlose grüne Landschaft bleiben uns lange in Erinnerung. Dank der vielen Bremshügel hier „Topes“ genannt, müssen wir alle paar hundert Meter abbremsen, daher ist bei jeder Abfahrt höchste Konzentration gefragt. Dir Bremshügel ersetzten Ampeln, Zebrastreifen und Schilder, sind äusserst effektiv und es gibt tausende von diesen circa. 20 cm hohen, nervigen Hügelchen.

In Palenque feiern wir unser „7-monatige Reise“ und begutachten an einem weiteren Ruhetag die weltberühmten Maya Ruinen. Die Mayas waren Baumeister und Künstler zugleich, sehr beeindruckend was diese tolle Kultur vor knapp 1300 Jahren hier, im mexikanischen Regenwald, erbaut hat. Natürlich ist auch der  Pauschaltourist nicht weit, über genügend Besucher kann sich die Region zumindest nicht beschweren, der Massentourismus ist angekommen und schockt uns einwenig.

Unsere Räder  beweisen sich als absolut bergtauglich und meistern jede Herausforderung mit Bravur, danke an die Fahrradmanufaktur welche uns mit den Tx-1000 Rädern toll unterstützt. Unser Merinowäsche von Kaipara können wir nur jedem Reisendem empfehlen, egal bei welchem Wetter, egal welche Klimazone, wir fühlen in den bequemen, stylischen, und funktionellen Klamotten pudelwohl. Dank unserem Partner GoalZero geht unseren Batterien und anderen Gerätschaften, selbst am Berg, nie die Energie aus, mit den Solarpanels sind wir unabhängig und können die Natur noch intensiver geniessen.

Wir wünschen eine schöne, besinnliche Advents- und Weihnachtszeit. Auch die Mexikaner bereiten sich auf Weihnachten vor, für uns fühlt sich das allerdings, bei tropischen Temperaturen und Palmen, seltsam an.

Sonnige Grüße,

Julian, Nico und Sandro.

Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie.

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Mexikanischer Weihnachtsbaum.

Goodbye USA – ¡Hola Mexico!

USA
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Staubtrockenes Gebirge auf dem Weg zur Küste.

Nach unseren 15 Ruhetagen in Visalia/Tulare, siehe letzten Bericht, sattelten wir in der letzten Septemberwoche wieder unsere Drahtesel und machten uns auf den Weg Richtung mexikanische Grenze. Vorbei an endlosem Farmland, welches hauptsächlich durch mexikanische Erntehelfer bestellt wird, fuhren wir durch die kalifornische Hochebene. Diese Gebiet wird von den Einheimischen Farmern auch der „Früchtekorb der Welt“ genannt, leider ist Kalifornien die letzten Jahre äusserst trocken und es wird bereits von einer Jahrhundertdürre gesprochen. Viele Menschen entlang der Strecke hoffen weiter auf das berüchtigte Wetterphänomen „El Nino“, welches wiederum Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen mit sich bringen wird. Klar ist jedenfalls Regen wird hier dringend benötigt ansonsten wird es wohl schwierig in Kalifornien weiter Obst und Gemüse in gewohnten Verhältnissen anzubauen.

Der Highway 33 führt uns weg vom Farmland und direkt in die Berge, welche eher  einer kargen Mondlandschaft gleichen und uns, bei extremen Temperaturen, kräftig schwitzen lassen. Zwischendurch kommt es uns vor, wie wir durch ein Terrarium

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Platten: Sandro 9, Julian 9 und Nico 6.

fahren,  viel Sandgestein, kleinere Kakteenarten, dafür sind schattige Bäume Mangelware und durch die vielen Dornen müssen wir täglich unsere Reifen flicken. Unser Plattfussstatistik wird übrigens von Julian und Sandro mit je 9 angeführt, Nico liegt mit „nur“ 6 Löchern zwar abgeschlagen aber glücklich auf dem letzten Platz. Übernachtet haben wir nicht nur im offenem Feld, sondern oft bei der Feuerwehr/Rangern entlang der Strasse, da mussten wir uns zumindest über Wasser und plötzliche Buschfeuer keine Sorgen machen.

Den Anstieg zum Pine Mountain Summit (5084Feet) bewältigen wir in den frühen Morgenstunden, damit wir der Hitze entkommen. Die circa 35 Kilometer Abfahrt nach Ventura an den Pazifik war ein Traum und wurde nur durch wenig Flachland unterbrochen. In Ventura machen wir unsere 9000km voll und treffen wieder auf den Highway 101 bzw. den Highway 1, auf welchen wir abwechselnd bis nach Los Angeles fahren, vorbei an dem berühmten Strandabschnitt von Malibu.

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Wildcampen am Meer kurz vor Malibu.

In Los Angeles kommen wir bei Alexander unter, welchen wir in Kanada kennenlernten. Alexander zeigt uns L.A. bei Nacht und wir sind begeistert von den vielen Sehenswürdigkeiten dieser bunten, schrillen, pulsierenden 22 Millionen-Metropole. Über die weitläufigen und einmaligen Stände von Long Beach und Huntington Beach, geht es von L.A. weiter bis nach Newport Beach. Dort erwarten

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Trio for Rio zu Besuch bei Flo und Rebecca aus der schwäbischen Heimat Rottenburg.

uns mit Flo und seiner Frau Rebecca Freunde aus unserer schwäbischen Heimat Rottenburg. Die beiden geben uns einen feucht-fröhlichen Eindruck ins kalifornische Nachtleben, der nächste Tag ist ein Pool- und BBQ-Tag und daher der Entspannung gewidmet. Flo arbeitet direkt in L.A und nimmt uns am folgendem Tag mit und wir erkunden die Stadt nochmals zu Fuss. Julian muss einen Zahnarzt in Beverly Hills aufsuchen, da das amerikanische Müsli zu hart für einen seiner Backenzähne war, eine Millionen-Klage gegen die Müsli-Firma ist angedacht. Auf dem berühmten „Walk of Fame“ sind auf jeden Fall noch Sterne frei für das „Trio forRio“ frei und auch in Hollywood würden wir uns bestimmt wohlfühlen.

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Trio for Rio gehört nun auch zum ‚Walk of Fame‘

Nach 3 Tagen bei Flo und Rebecca geht es von Newport weiter bis Lo Jolla. Gerade als wir unser Zelt im Stadtpark aufschlagen wollten kommen Benny und

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Unglaubliche Gastfreundschaft. Vielen Dank an Benny und Steffi.

Stephanie vorbei, die beiden ehemaligen Doktoren der nahen Universität sind unglaublich gastfreundlich, so bekommen wir nicht nur eine spontane Übernachtung angeboten, sondern auch ein königliches Essen und eine Führung über den Uni Campus. Wie schon in einigen Berichten erwähnt, die Gastfreundlichkeit und die spontane Hilfsbereitschaft der Amerikaner wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Heute sind wir bei Fini, ihrem Mann Devon und den beiden Kindern in El Cajon untergekommen und es ist wohl unserer letzte Nacht in den USA bevor wir in Tijuana über die Grenze nach Mexiko fahren.

124 Tage waren wir jetzt in den USA und Kanada unterwegs, 59x haben wir wild gecampt, 17x haben wir einen Campingplatz aufgesucht, 10x durften wir privat in einem Garten übernachten und unglaubliche 38x wurden wir eingeladen in Wohnungen/Häusern zu übernachten. Nicht eine Nacht mussten wir eine Pension/Hotel oder eine sonstige kostenintensive Unterkunft aufsuchen, danke an alle welche uns beherbergten und unterstützten. Ein dickes Dankeschön auch natürlich an den Wettergott der sich sehr gnädig gezeigt hat.

Da wir, bis auf die wenigen Campingplätze, nie kostspielig übernachten mussten und viele Menschen uns spontan mit Lebensmittel und Getränken versorgt haben, sind unsere durchschnittlichen Ausgaben mit 12.84€ p.P in den USA/Kanada sehr gering. Im Vergleich zu Europa wo wir im Schnitt 17.13€ p.P. benötigten, ist das eine tolle Überraschung. Da die eher teuren Länder/Kontinente unsere Reise mit den USA abgehakt sind, werden die durchschnittlichen Ausgaben von 13.93€ p.P. (Europa und USA/Kanada zusammen) wohl eher sinken oder sich auf dem bisherigen Niveau einpendeln.

Nach 166 Reisetagen und exakt und 9482 Kilometern, startet morgen mit Mexico also ein neues Kapitel, die nächsten Wochen wollen wir die Baja California abradeln und freuen uns auf eine neue aufregende Kultur mit vielen Abenteuern, scharfen-würzigem Essen, einzigartiger Natur  und  vielen tollen Menschen.

Euer Trio for Rio

Zur Galerie.

Welcome to the Hotel California

USA

Wir haben es geschafft, ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg nach Rio ist gemeistert!!! Nach genau 8349km und 131 aufregenden Tagen sind wir im Herzen Kaliforniens und damit in San Francisco angekommen.

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California Coast.

Seit unserem letzten Bericht, sind wir weiter die Küste Oregons und damit den Highway 101 in Richtung Süden gefahren. Die letzten Tage in Oregon waren wettertechnisch eher durchwachsen und Nachts wurde es überraschend frisch, allgemein können die Temperaturunterschiede zwischen Tages- und Nachtzeit extrem schwanken, immerhin blieb der (befürchtete) Regen aus.

Auf dem 101er sind wir letztendlich auch in Kalifornien weitergefahren und erleben auch hier eine wilde, schöne Küste, welche überraschenderweise relativ dünn besiedelt ist. Kalifornien schickt uns einen Hügel nach dem anderem hoch, als Belohnung staunen wir über die riesigen, uralten Bäume im Redwood Nationalpark. Dieser Nationalpark lässt uns staunen, noch nie haben wir solch gigantische Bäume bestaunen können, vor lauter klettern und bewundern vergessen wir vollkommen die Zeit und übernachten gleich im Nationalpark auf einem „Hike & Bike – Campground.

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Redwood Nationalpark.

Diese Campgrounds sind für Radfahrer extrem günstig und die perfekte Alternative zu unseren „normalen“ Zeltplätzen im Busch, natürlich ist auch eine warme Dusche hin und wieder ein Traum. Auf der „Avenue of the Giants“ treffen wir auf weitere Megabäume und haben mit dem „South Fork Eel River“ einen tollen Wildfluss an unserer Seite, in welchem gebadet und übernachtet wird.

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Camping am Russian River.

Wir bleiben auf dem 101, welcher angenehm durch eine tolles Tal führt. Wir sind über die breite der Strasse, sowie über den geringen Verkehr überrascht. Die Landschaft hat sich inzwischen komplett verändert, die gigantischen Bäume sind vereinzelten Bäumchen und Büschen gewichen und die saftigen Natur ist urplötzlich vertrocknet und schreit nach Wasser. Bei der ganzen Dürre wirkt der „Russian River“ total irreal und bietet mit seinen kühlen Wassermassen ein Kontrastprogramm zu restlichen Natur und bietet eine wunderbares Nachtlager.

Je, näher wir allerdings San Francisco und damit den Ballungszentrum kommen, müssen wir den 101er verlassen und fahren auf der Küstenstrasse Nr. 1 weiter. Kurz vor San Francisco geht es bei enormen Temperaturen bergauf und bergab, allerdings ist dies auch die letzte Hürde bevor wir über die „Golden-Gate-Bridge“ rollen dürfen.

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San Francisco-Golden Gate Bridge.

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Citytour mit Brandon

In S.F. leben wir „Downtown“ bei Brandon, Brandon heben wir vor einigen Tagen auf dem Fahrrad in Oregon getroffen. Brandon arbeitet als Fahrradkurier in dieser fantastischen Stadt und ist daher der perfekte Tourguide für die 3 Tage welche wir hier verbringen. San Francisco ist eine junge, lebendige, quirlige Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und Überlebenskünstlern. Mit Brandon an unserer Seite erleben wir San Francisco sehr authentisch und intensiv, vermutlich haben noch nicht viele einen „bunteren Vogel“ als Stadtführer gehabt wie wir. Wir sind in dieser Stadt von A nach B gehuscht immer mit einer gewissen Chillfaktor, dennoch zielstrebig, daher dürften wir einiges touristisches gesehen haben, aber auch zahlreiche „verstecktere“ Insider-Plätze waren darunter. Wir fühlen uns sehr wohl in Kalifornien, geniessen die Auszeit vom radeln, organisieren neue Mäntel für die Räder und Ersatzteile für unseren Kocher, schreiben Postkarten und bereiten uns für die nächsten Streckenabschnitte vor. Ab morgen geht es weiter, welche Wege und welche Abenteuer kommen, steht in den Sternen. Wir freuen uns jedenfalls und wünschen Euch einen tollen September bzw. ein zünftiges Oktoberfest.

Euer,

Trio for Rio.

Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie!

Kanada möchte nicht enden

Kanada

Wieder einmal sind 3 aufregende Wochen vergangen in denen wir viel schönes erlebt und gesehen haben .

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Sign Post Forrest in Watson Lake

Nach unserem Aufenthalt in Whitehorse ging es ca. 500 km auf dem Alaska Hwy. weiter in Richtung Watson Lake, wo wir den berühmten „Sign-Forrest“ besuchten und unsere jeweiligen Stadtschilder München und Tübingen (und auch Kiebingen) wiederfanden.
Nachdem wir unsere Vorräte im Supermarkt für rund 800 km (10Tage) aufgefüllt haben, fuhren wir auf den Cassiar Hwy. weiter und verließen somit den Yukon und erreichten das schöne und unglaublich große British Columbia.
Der Cassier Hwy. ist eine wesentlich kleinere und engere Strasse als der Alaska Hwy. und gleicht daher mehr einer atemberaubenden Bergstrasse mit wesentlich weniger Verkehr, dafür mit vielen „up and downs“. Umsäumt von nicht endenden Wäldern, Flüssen und Seen, die das Panorama vervollständigen, fuhren wir weiter in gen Süden.

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Karibik oder Kanada? Boya Lake in B.C.

Einer der schönsten Spots, den wir eher zufällig fanden, war der Campingplatz am Boya Lake. Ein See, der von der Grösse eher ans Meer erinnerte als an einen Bergsee in einem engem Tal.
Hier lernten wir viele neue Leute kennen wie Ron und Judy, die uns erst zum BBQ und danach auf ihre Walnussfarm in Kalifornien eingeladen haben, wo wir im September vorbeischauen möchten.

Von Boya Lake ging es durch einzigartige Natur weiter in Richtung Kitwanga. Die beeindruckenden Ausläufer der Rocky Mountains brachten uns einige Male zum Schwitzen.
Teilweise fuhren wir mehrere hundert Kilometer um in die nächste Ortschaft zu kommen. Es ist ungefähr als ob man von München nach Berlin fährt um dort eine überteuerte Tankstelle vorzufinden, dazwischen ist nichts, aber die Freude war dafür umso größer, wenn das Etappenziel erreicht wurde.

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Nico auf dem Cassier Highway

So schlugen wir an unvergesslichen, einsamen Plätzen unser Lager auf, immer häufiger sahen wir dabei Bären und anderes Wildtier. Leider hat uns das Wetter einige Regentage beschert, aber in den Bergen wechselt das Wetter eben recht schnell. Dennoch liegen wir voll in unserem groben Zeitplan und freuen uns schon in dichter besiedelte Regionen zu kommen. Sandro und Phillip haben sich in Kitwanga entschieden zur Küste zu fahren um dort mit der Fähre via Vancouver Island in die Staaten zu kommen. Nico und ich fahren auf dem Landweg weiter und bleiben somit auf der circa 700 km längeren Hauptroute, ab Seattle werden wir wieder als Trio unterwegs sein. Philipp fährt jetzt solo weiter, Sandro treffen wir in den Staaten wieder. Nico und ich sind heute in Smithers angekommen, wo wir unsere Vorräte auffüllen und uns organisieren.
Gestern Abend wurden wir auf dem Highway von einem Schwarzbären gejagt, keine 5 Meter hinter uns setzte der ausgewachsene Bär zum Sprint an. Glücklicherweise kam in diesem Moment auch ein Auto von hinten und erwischte den Bären frontal.

Ergebnis: Bär tot, Auto kaputt, Julian und Nico heil. Danach brauchten wir allerdings einen Schnaps. In einem Indianerreservoir wurden wir danach freundlich aufgenommen und durften unser Zelt aufschlagen.

Leider gibt dieses Zelt den Geist auf und wir bekommen regelmässig Besuch von

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Das Trio for Rio mit Chris aus Manchester.

Moskitos und anderen nervigen Viechern. Falls jemand Mitleid hat und an einer „Zeltgeldspende“ interessiert ist, Kontakt- und Bankdaten sind auf unserer Homepage zu finden. Vielen Dank.

Wir wünschen einen schönen Sommer und freuen uns auf die Staaten und einen tollen Herbst in Mexico.

Sportliche Grüße Julian, Nico und Sandro.

Weitere Bilder.

Von Alaska nach Kanada

Alaska/USA, Kanada

Hallo zusammen,

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Julian und Nico haben Kanada fest im Griff.

schon wieder sind 2 aufregende Wochen vergangen in welchen einiges passiert ist. Bei Rekordtemperaturen verlassen wir, ausgestattet mit Proviant für 10 Tage, Fairbanks/Alaska in Richtung kanadische Grenze. Leider lodern, durch die hohen Temperaturen mit über 40 Grad, einige Buschfeuer. Da wir eingekreist sind von gleich mehreren Feuern und der Wind ständig dreht, müssen wir uns auf die Auskünfte der Bevölkerung verlassen und radeln weiter, durch den dichten Rauch sind die Sichtverhältnisse eher beschränkt und es fährt eine gewisser Nervenkitzel mit. Nach 2 Regennächten sind die Feuer schneller unter Kontrolle als erwarten und wir fahren beruhigter durch eine unvergessliche Natur.

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Sandro’s Süßigkeiten locken den Grizzly aus dem Wald.

Immer häufiger bekommen wir Besuch von Wildtieren, egal ob Grizzly, Schwarzbären, Elche, Stinktiere, Weißkopfseeadler, Kojoten etc. inzwischen waren wir allen recht nah. In Kanada sind wir Ende Juni angekommen und haben gestern Whitehorse erreicht, wo wir die 4000 Kilometer Marke knackten. Kanada macht uns das campen im „Busch“ ähnlich einfach wie Alaska, es findet sich immer ein geeigneter Bade- und Zeltplatz und das Wetter spielt uns regelmässig in die Karten, so hatten wir bislang nur Nachts einige kleinere Wolkenbrüche. 28 Tage sind wir nun bereits in Alaska/Kanada unterwegs bei 28 Übernachtungen fanden wir

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Wildzelten am Pickhandle Lake.

19 x einen Platz in der Natur, 6 x gönnten wir uns einen Campingplatz und 3 x wurden wir eingeladen in einer Scheune zu übernachten, so kann es gerne weitergehen. Egal wo wir auftauchen interessieren sich Menschen für unsere Tour, bieten uns Lebensmittel an, lassen uns übernachten und helfen uns weiter, in dieser Hinsicht scheint unsere Tour unter einem sehr gutem Stern zu stehen, tolle Begegnungen haben wir bereits machen dürfen und freuen uns auf die kommenden.

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Das Trio am Kluane Lake/Kanada.

In Whitehorse füllen wir unsere Vorräte auf, waschen Wäsche, erledigen kleinere Wartungsarbeiten und relaxen für 2 Tage. Die nächsten Wochen werden wohl etwas hügeliger und die Möglichkeiten unsere Lebensmittel aufzufüllen sind eher rar, es geht knapp 3000 Kilometer quer durch den Wald. Gerade die grossen Entfernungen und die endlosen Wälder, die riesigen Seen und die strömenden Flüsse geben uns den Eindruck das hier alles einfach unendlich ist. Jeder Tag ist etwas Besonderes und hält Überraschungen bereit, wir lassen uns auf einer tollen Welle treiben und freuen uns auf unsere täglichen großen und kleinen Abenteuer.

Die letzten beiden Wochen radelte Philipp weiter mit uns mit, eventuell wird das Trio

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Unser Camp und Philipp am Kluane Lake, welcher herrlich erfrischend war.

noch für einige Kilometer ein Quattro bleiben.

Bislang liegen wir extrem gut in unserem grobem Zeitplan und sollten in circa 6 Wochen sollten wir in Washington sein und somit wieder auf amerikanischem Boden.

Weiterhin vielen Dank für die zahlreichen Nachrichten auf unserer Homepage und bei Facebook, leider ist es uns nicht möglich alle zu beantworten, da die Möglichkeiten online zu gehen aus geografischen Gründen eher beschränkt sind. Dennoch freuen wir uns über jede Nachricht, jeden Kommentar und all die „Likes“. Danke!

Schöne Grüße aus Kanada,

Julian, Nico und Sandro.

Weitere Bilder findest Du hier.

Glasgow feiert mit uns

England, Schottland
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Julian und Nico on the road

Wir sind in Glasgow angekommen! Nach genau 2206 Kilometern in den letzten 27 Tagen mit nur einen Ruhetag erreichten wir am Samstag Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein die schottische Hauptstadt. Zufällig trafen wir auf eine sehr bunte, laute Pfingstparade, Glasgow feiert sich und wir uns!

Von York fuhren wir entlang der englischen Küste durch die historische Grenzstadt Berwick upon Tweed bis nach Schottland.

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Zelten an der schottischen Küste

Tolle Landschaften, atemberaubende Küsten und unzählige Weiden säumten unseren Weg, welcher von starkem Gegenwind bis nach Edinburgh geprägt war. Nach einer kurzen Sightseeing Tour und 2 Nächten im Gebüsch, fuhren wir ein Stück am Union Canal weiter bevor wir unseren Weg quer durchs Land bis Glasgow suchten.

Das zweite Große Etappenziel ist somit erfolgreich geschafft.

Am kommenden Dienstag steigen wir auf unser drittes Verkehrsmittel um. Nach

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Der letzte Anstieg vor Glasgow

unserem täglichem Begleiter, dem Fahrrad, einer Fährfahrt von Calais nach Dover geht es mit dem Flieger nach Island. In Island ist Regeneration angesagt, wir freuen uns auf jeden Fall auf die sagenumworbenen heissen Quellen und die Ruhe auf der Vulkaninsel.

Beste Grüße aus Schottland,

Sandro, Julian und Nico

England und die Gastfreundschaft

England
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Mittagspause auf dem Weg nach London

Heute grüßen wir aus dem Herzen Englands, inzwischen haben wir gut 2/3 von dieser wunderbaren Insel abgeradelt. Nach einer nebligen Ankunft in Dover ging es bei wunderbaren Wetter durch saftig grüne Landschaften und tolle historische Ortschaften bis nach London.

In London war das Wetter leider sehr britisch, doch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten konnten wir besuchen. Die Engländer sind unglaublich hilfsbereit und gastfreundlich so wurde uns nicht nur der Weg gezeigt sondern wurden wir auch oft zum Übernachten eingeladen.

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Tower Bridge, London

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Major Oak, Robin Hood Forrest

Gestärkt durch traditionelles englisches Essen radelten wir über Nottingham durch den Robin Hood Forrest bis nach York wo wir heute Station machen.

Die nächsten Tage werden wir die Nord/Ostküste unsicher machen und unseren Weg nach Glasgow weiter fahren

Beste Grüße
Julian, Sandro und Nico

Ardennen-Nordfrankreich-Calais

England, Frankreich
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Julian, Sandro und Nico

Die ersten aufregenden 15 Reisetage liegen bereits hinter uns. Heute sind wir nach 1200 Kilometern am Fährhafen von Calais angekommen, von wo wir mit der Fähre nach Dover/England übersetzt haben.

Frankreich zeigte sich sehr gastfreundlich, wir fühlten uns überall willkommen, gerade beim Wildcampen machten wir durchaus positive Erfahrungen.

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Campen in Fourmies

Leider erlebten wir Frankreich auch sehr windig, meistens kam der Wind von vorne, was es nicht einfacher machte die vielen Hügel zu erklimmen.
Allerdings kamen wir meist trocken durch was den Wind erträglicher machte.

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Hafen in Calais

Wir freuen uns auf die nächste Etappe, welche uns von Dover bis nach Glasgow/Schottland führt.

Vielen Dank für Eure tolle Unterstützung und die vielen Nachrichten. Wir freuen uns über jede einzelne, leider können wir aus technischen und zeitlichen Gründen nicht alle beantworten.

Eure drei Jungs,
Julian, Nico und Sandro

Frankreich und der Wind

Frankreich

Servus miteinander,

heute ist Tag 10 unserer Reise und wir melden uns, nach 600 gefahrenen Kilometern, aus Frankreich. Die letzten Tage waren sehr bunt, windig und hügelig aber dennoch unvergesslich.

Von Hailfingen über die Schwarzwaldhochstrasse ging es durch das Rheintal nach

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Jugendherberge in Saverne

Frankreich. Nach einem kurzen Stopp in Strassburg reisten wir im strömenden Regen nach Saverne, wo wir einer Jugendherberge, welche in einem Schloss war, königlich nächtigten.

Durch eine saftige, atemberaubende Landschaft rollten wir bei viel Gegenwind in Richtung Metz.
Die letzten Nächte verbrachten wir in unseren Zelten in der Natur am Fluss oder See.
Ansonsten geht es uns gut, wir lernen jede menge Menschen kennen und unsere Körper sowie Fahrräder sind noch voll intakt.

Sportlich Grüße mit der Hoffnung auf baldigen Rückenwind,
euer Trio for Rio